Berufsordnung für Diplom-Oecotrophologen (Auszug)


Artikel 2
Berufspflichten – Gewissenhaftigkeit

  1. Der Diplom-Oecotrophologe verpflichtet sich, seinen Beruf gewissenhaft auszuüben.
  2. Der Diplom-Oecotrophologe darf einen Auftrag nur annehmen und ausführen, wenn er über eine ausreichende Sachkunde verfügt.
  3. Der Diplom-Oecotrophologe ist verpflichtet, sich über die für die Berufsausübung geltenden gesetzlichen Vorschriften und fachlichen Regeln zu unterrichten und diese zu beachten.
  4. Der Diplom-Oecotrophologe ist bei der Ausübung seines Berufes frei.
  5. Der Diplom-Oecotrophologe hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit das Ansehen des Berufsstandes zu wahren und zu fördern.


Artikel 3

Berufspflichten – Eigenverantwortlichkeit

  1. Der Diplom-Oecotrophologe ist verpflichtet, seine Tätigkeit in eigener Verantwortung auszuüben. Er bildet sich sein Urteil selbst und trifft seine Entscheidungen selbstständig.
  2. Der Diplom-Oecotrophologe kann eine Pflichtverletzung nicht damit rechtfertigen, dass er nach Weisungen eines Dritten, insbesondere eines Auftraggebers, gehandelt hat.


Artikel 4
Berufspflichten – Datenschutz

  1. Die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind einzuhalten.


Artikel 5
Berufspflichten – Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht

  1. Der Diplom-Oecotrophologe stellt sein ganzes Wissen und Können in den Dienst seines Berufes und wendet jede mögliche Sorgfalt in der Bearbeitung seiner Aufträge und der Betreuung seiner Klienten und Auftraggeber an.
  2. Im Rahmen der wirtschaftlichen Aufklärungspflicht wird er die Klienten und Auftraggeber nach bestem Wissen und Gewissen über die voraussichtlich entstehenden Kosten für die Durchführung des Auftrages unterrichten.


Artikel 6
Berufspflichten – Weiterbildungspflicht

  1. Das Wissen des Diplom-Oecotrophologen muss dem aktuellen Stand der Wissenschaft auf dem jeweiligen Fachgebiet entsprechen. Er ist deshalb zu fachlicher Weiterbildung verpflichtet.

 

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